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Müller Mixed Methods

Coachings, Workshops & Research in Qualitativer Datenanalyse

Qualitative Daten sind so alt (oder jung) wie der Mensch selbst, denn jedes Objekt, Bild oder Video und jeder unstrukturierte Text, von der rußgeschwärzten Handschrift bis zum elektronischen Protokoll, kann als Datum aufgefasst und systematisch interpretiert werden. Arbeiten Sie mit Interviews, Umfragen, Youtube-Kommentaren, Twitter-Feeds, Protokollen, Printmedien, Tagebüchern, Briefen oder Prozessakten? Dann kennen Sie bestimmt das Problem einer systematischen Erschließung und Interpretation dieser häufig un- oder semi-strukturierten Daten. Hier kann Ihnen ein systematischer Zugang zur qualitativen Datenanalyse helfen!

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Training in: MAXQDA 2018

  • Mixed-Methods Analysen

  • Daten visualisieren

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Software Training & Datenanalyse

  • Coachings & Workshops

  • Datenanalyse

  • User-Research

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Training in: ATLAS.ti 8

  • Netzwerk Analysen

  • Beziehungen modellieren

 

Was ist Qualitative Datenanalyse?

Qualitative Datenanalyse ist keine Hexerei!

Im Wesentlichen geht es darum, Text (oder auch Bilder, Film und Ton) entlang von selbst gewählten Analysekategorien zu strukturieren. Sie suchen dabei im Text nach Themen oder Motiven (ganz Ihrer Fragestellung entsprechend) und verschlagworten bzw. annotieren die aufgefundenen Textstellen mit kurzen Begriffen, auch "Codes” genannt. Diese Codes helfen Ihnen relevante Textstellen wiederzufinden, eröffnen Ihnen aber gleichzeitig die Möglichkeit diese zu quantifizieren, also zu zählen.

Wer hat in diesen Prozessakten die meisten Wetterzauber gemacht? Was unterscheidet hier eine männliche von einer weiblichen Hexe? Und wo war nochmal diese spannende Stelle mit einem Eimer voll Hechtzähnen im Kopf? All diese Fragen sind ganz leicht zu beantworten, wenn Sie erst einmal ausreichend Brotkrummen im Wald der qualitativen Daten hinterlassen haben.

Tipp: Mehr über Qualitative Datenanalyse können Sie hier auf meinem Dissertationsblog Met-Hodos nachlesen.

 
 

Brauche ich Analysesoftware?

Der Sinn von Software ist es, Ihr Leben leichter und angenehmer zu machen. Tut sie das nicht, dann brauchen Sie keine Software!

Der Computer ist als Rechenmaschine ein Experte darin zu zählen, aber er kann Ihre Großmutter nicht von einem Grauhaardackel unterscheiden. Deshalb braucht es Sie! Software zu erlernen, bedeutet natürlich immer erstmal eine Barriere aus Noch-Nicht-Wissen zu überwinden. In vielen Fällen lohnt sich dies und der Computer kann ein toller digitaler Hilfswissenschaftler sein. Gerne helfe ich Ihnen dabei, einen kleinen Blick über diese Mauer zu werfen und einzuschätzen, ob oder welche Anlysesoftware für Sie Sinn macht und ob sich die investierte Einarbeitungszeit lohnen wird.

Die Antwort ist also ein klares: Jein! Viele Grundtechniken der Qualitativen Datenanalyse sind unabhängig von Mac oder PC, schließlich hat ein gewisser Philipp Mayring das mal mit Buntstiften und Schreibmaschine gemacht, trotzdem hat Ihr Rechner Ihnen weit mehr zu bieten, als nur Netflix zu streamen.

 

Tipp: Mehr über die Unterschiede zwischen den verschiedenen Softwareprogrammen können Sie hier auf meinem Blog nachlesen.

Ist das für meine Forschung sinnvoll?

Wenn Sie keine qualitativen Daten haben, sondern nur Zahlen und Tabellen, dann brauchen Sie auch keine Qualitative Datenanalyse!

Qualitative Datenanalyse lohnt sich vor allem dann, wenn Sie über unstrukturierte oder semi-strukturierte Daten wie Text, Bild, Film oder Ton verfügen. Außerdem ist es wichtig, dass in Ihrer Methodologie ein Denken in Kategorien, Themen oder inhaltlichen Codes sinnvoll erscheint.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass bei sehr vielen Fällen, in denen unstrukturierte Daten vorliegen (wir Historiker sagen dazu auch ganz einfach "Quellen" oder "Dokumente"), die inhaltliche Strukturierung mithilfe eines Softwareprogramms eine große Hilfe sein kann! Der Computer nimmt Ihnen jedoch nicht das Denken ab, machen Sie sich dahingehend keine Hoffnungen!

Tipp: Softwareverwendung darf niemals ein Selbstzweck sein! Mehr dazu können Sie hier auf meinem Blog Met-Hodos nachlesen.

 

Wer ich bin

Historiker, Freiberufler, Software-Trainer, Hexenforscher und mehr

Tatsächlich befasse ich mich privat wie beruflich mit einer ganzen Menge an Dingen, nur nicht mit Autos, Promis oder Fernsehserien. Da bleibt nichts übrig, denken Sie? Falsch gedacht!

Für Sie am relevantesten ist wohl, dass ich als zünftiger Historiker dazu auserkoren bin, selbst hartnäckigste qualitative "Daten” zu erschließen. Ich wurde dafür ausgebildet, Leute zu verstehen, die seit 500 Jahren tot sind und von denen kaum einer ahnt, was Sie noch alles zu sagen haben.

Wenn Sie also die Aussagen Ihrer Online-Trolle, Ihrer arbeitslosen Lehrer oder Ihrer aktiven Frührentnerinnen einfach nicht durchschauen können, dann seien Sie beruhigt, ich helfe Ihnen sehr gerne weiter! Und einen kleinen Rat per Mail oder Telefon gibt's sogar kostenlos.

 

Kontakt

+4915736000861

Halle (Saale), Sachsen-Anhalt